Vom Staat bekommt man kein Geld geschenkt. So ist die langläufige Meinung der allermeisten Deutschen. Und ganz falsch ist diese Einschätzung auch nicht. Allerdings muss man sagen, dass es eine gute Möglichkeit gibt, vom Staat gewährleistete Förderung zu erhalten. Das geht über den Abschluss einer sogenannten Riester-Rente. Verschiedene Versicherungsunternehmen bieten diese an, ein Vergleich nach Preis und Leistung lohnt sich auf jeden Fall. Dieser kann beispielsweise im Internet durchgeführt werden. Aber unabhängig von dem Versicherungsunternehmen, für das sie sich entscheiden - die Altersvorsorgezulage des Staates sollte man nicht verpassen.
Diese setzt sich aus der Grund- und der Kinderzulage zusammen und ist für jeden zu haben, der in einem rentenversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis steht und privat etwas für die Aufstockung seiner Rente tut. Wichtig ist in diesem Zusammenhang allerdings der Hinweis, dass der Antrag jedes Jahr aufs Neue gestellt werden muss, falls das gewählte Versicherungsunternehmen nicht mit einem Dauerzulageantrag arbeitet. Gibt es diesen allerdings, dann kann der Versicherer den Antrag auf die Altersvorsorgezulage stellen, ohne jedes Mal die Zustimmung des Versicherungsnehmers einzuholen.
Um die volle Zulage zu erhalten, ist ein Mindesteigenbeitrag notwendig, der sich auf 4% des Vorjahreseinkommens beläuft. Ist diese Summe durch die eigenen Einzahlungen nicht erreicht worden, wird die Zulage anteilig gekürzt.
Die Riester-Rente ist eine gute Möglichkeit, sein Alter finanziell abzusichern.